TK-Patienten-Sicherheits-Zirkel (TK-PSZ)

Das Projekt „TK-Patienten-Sicherheits-Zirkel (TK-PSZ)“ wird von XXX bis XXX durchgeführt im Auftrag der TK. Es handelt sich um ein Verbundprojekt unter der Leitung der Techniker Krankenkasse in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit gGmbH. Als assoziierte Projektpartner sind die Inworks GmbH und XXX involviert.

Hintergrund:

Gesetzliche Krankenkassen müssen ihre Versicherten bei Behandlungsfehlervorwürfen unterstützen und den Verdacht klären (§ 66 SGB V). Die Techniker Krankenkasse (TK) bearbeitet jährlich bis zu 7.000 dieser Verdachtsfälle. Bisher werden die gewonnenen Erfahrungen nicht systematisch zur Prävention genutzt. Bei einem vorangegangenen Pilotprojekt zur Einrichtung eines TK-Patienten-Sicherheits-Zirkels (TK-PSZ) wurden Fachzirkel für kollegiale Beratung, Behandlungsfehler-Management und klinisches Risikomanagement etabliert. Jetzt soll dieses Wissen dauerhaft etabliert werden, um die Patientensicherheit nachhaltig zu stärken.

Ziel:

Die Fortführung des TK-PSZ durch die Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit gGmbH verfolgt mehrere Ziele: Einerseits soll die TK bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrags gemäß § 66 SGB V unterstützt werden, der die Unterstützung der Versicherten bei Behandlungsfehlervorwürfen vorsieht. Andererseits soll die Erstellung von „TK-Patientensicherheits-Informationen“ auf Basis der gemeldeten Behandlungsfehlervorwürfen ermöglicht werden, und die TK in Bezug auf die Einschätzung von Behandlungsfehlern beraten werden. Durch die Auswertung der zahlreichen Behandlungsfehlerdaten können konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Patientensicherheit schnell und effektiv umgesetzt werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, nicht nur die Patientensicherheit zu verbessern, sondern auch positive Auswirkungen auf das Gesundheitsfachpersonal zu erzielen. Oftmals leiden auch die Fachkräfte unter den (meist vermeidbaren) Schäden, und das Projekt berücksichtigt auch ihre Bedürfnisse und Herausforderungen, wie im Kontext der sogenannten „Second Victims“.

Methode

Die gemeldeten BHV werden von TK-Mitarbeitenden gesichtet und auf einer speziellen Softwareplattform erfasst, die auf Intrafox Health Care basiert. Anschließend erfolgt die Auswertung durch ein Expertenteam, bestehend aus Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit gGmbH, Inworks, der TK und dem Patientensicherheitsbeauftragten der TK (Hardy Müller). Dabei wird besonderer Wert auf die Anonymisierung und „De-Identifikation“ gelegt. Das Expertenteam betrachtet das Potential zur Verbesserung der Patientensicherheit und leitet aus den Fallberichten Handlungsempfehlungen ab, die als „TK-Patientensicherheits-Informationen“ veröffentlicht werden.

Tipps für Versicherte

Erwartete Ergebnisse:

Durch die Fortführung des TK-PSZ und die Erstellung von „TK-Patientensicherheits-Informationen“ auf Basis der gemeldeten Behandlungsfehlervorwürfe wird die TK gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit gGmbH dazu beitragen, die Patientensicherheit zu erhöhen und Schadensereignisse zu vermeiden. Wenn Sie weitere Fragen zum Projekt haben oder zusätzliche Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. (Kontakt einfügen / Verlinken (info@patientensicherheit.de)
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